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Thema: Dichotomie Apollinisch-Dyonisisch
 
Engler Tihomir
Dichotomie Apollinisch-Dyonisisch
Erstellt am 10.09.2005 12:13
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand auf die Sekundärliteratur zum Thema Dichotomie Apollinisch-Dyonisisch bei Thomas Mann hinweisen könnte.
Vielen Dank im Voraus
 
Anna
Nietzsche
Erstellt am 13.09.2005 17:11
Diese Dichotomie kommt aus Nietzsche: in jedem Mann gibt es einen apollinischen und einen dyonisischen Teil, die im Gleichgewicht seien sollen, aber der letztere versucht immer ihn zu bestehen. Der apollinische ist die Vernuft, die Kontrolle der Leidenschaften, das innere Gleichgewicht und das bedeutet eine Verbindung mit der realen Welt; der dyonisische ist der traumerische, unkontrollbaren Teil, der alle kraftigen Gefuhle betrifft und den Mann zur Erfullung der tiefen Leidenschaften treibt.
Z.B. in "Tod in Venedig" hat Gustav am anfang ein normales Leben, das er razional fuhrt, aber als er Tadzio sieht, beginnt er neue Gefuhle zu empfinden, die sein Gleichgewicht bedrohen: ein unmogliche Liebe, die Sehnsucht nach dem Tod, nach dem unkontrollbaren...
(Ich hoffe, dass Sie mein Deutsch verstehen. Ich lerne es gerade zur Universitat... )
 
Patrik
Dionysos
Erstellt am 15.09.2005 13:43
Ihr Deutsch ist gut, bis auf die Tatsache, dass es donysisch heißt.
 
Patrik
RE: Dichotomie Apollinisch-Dyonisisch
Erstellt am 15.09.2005 13:44
dionysisch natürlich
 
Christian
RE: Dichotomie Apollinisch-Dyonisisch
Erstellt am 17.09.2005 20:35
natürlich.